Nationale Naturlandschaften klar

Biosphärenreservate und Klimawandel

  • Experten und Expertinnen aus 80 Staaten diskutierten vom 27. bis 28. Juni 2011 über Biosphärenreservate und Klimawandel. Mit der "Dresdner Erklärung" endete in Radebeul bei Dresden die internationale Konferenz der UNESCO, des Bundesumweltministeriums, des Bundesamts für Naturschutz und der DUK. Die 250 Teilnehmer appellieren an die Politik, die Erfahrung der Biosphärenreservate für den Klimaschutz stärker zu nutzen.
    http://www.unesco.de/5838.html
  • In der Broschüre „For life, for future. Biosphere reserves and climate change - A collection of good practice case studies" finden Sie Beispiele dafür, wie Biosphärenreservate in positiver Weise dem Klimawandel entgegen wirken.
    (Den Link zur Broschüre finden Sie rechts in der Infospalte.)
  • Die Förderung regenerativer Energien und damit auch der Anbau nachwachsenden Rohstoffen boomt. Wird damit doch der Endlichkeit nachwachsender Rohstoffe entgegengewirkt, die regionale Wirtschaft gefördert und auch die CO2-Emissionen sollen dadurch verringert werden. Durch den gestiegenen Bedarf an Energiepflanzen hat der Nutzungsdruck auf die landwirtschaftlichen Flächen stark zugenommen und die biologische Vielfalt wird beeinträchtigt. Auch die Verringerung der CO2-Emissionen ist nicht unbedingt gewährleistet. Um den negativen Auswirkungen der Energiewende und der Klimaschutzmaßnahmen entgegenzuwirken sind neue Konzepte gefragt. Im Rahmen eines Förderprogramms des Bundesamtes für Naturschutz zum Thema „Biosphärenreservate als Modellregionen für Klimaschutz und Klimaanpassung" wurde an der Elbe ein gemeinsames Projekt der Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg ermöglicht. Gemeinsam mit Akteuren und Akteurinnen aus der Region wurde das Thema „Bioenergie und Naturschutz" auf regionaler Ebene bearbeitet. Die Ergebnisse sind im gleichnamigen Leitfaden zusammengestellt. Die Broschüre richtet sich an Landwirte, Bioenergieproduzenten, an Behörden, Vertreter der Wasserwirtschaft und auch an Naturschutz- und Naturkundevereine sowie alle interessierten Personen.
    (Den Link zum Leitfaden finden Sie rechts in der Infospalte.)
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