Nationale Naturlandschaften klar

Elbtalaue von Dezember bis Februar

Im Mittwinter sind die großen Gastvogelschwärme in der Elbtalaue besonders auffällig. Nur bei anhaltender Kälte oder bei Schnee ziehen sie nach Westeuropa weiter. Mit Winterausgang bevorzugen sie die Grünlandbereiche und Überschwemmungsflächen. Zehntausende Blässgänse (Anser albifrons) rasten dann hier auf ihrem Rückzug von Westeuropa in ihre westsibirischen Brutgebiete.

Auf den weiten Wiesenflächen können Kornweihen (Circus cyaneus), Rauhfußbussarde (Buteo lagopus) und Raubwürger (Lanius excubitor) auf der Jagd nach Mäusen beobachtet werden. Die Zahl der Seeadler (Haliaeetus albicilla) hat sich durch Zuzug aus dem Osten vermehrt. Tausende Stockenten (Anas platyrhynchos), Pfeifenten (Anas penelope) und Krickenten (Anas crecca) sowie Gänsesäger (Mergus merganser) und Zwergsäger (Mergellus albellus) sind weitere, auffällige Wintergäste.

Wenn das Frühjahrshochwasser einsetzt, kann man an der Elbe außer Gänsen und Schwänen eine Vielzahl von Entenarten entdecken. Watvögel wie Kiebitz (Vanellus vanellus), Goldregenpfeifer (Pluvialis apricaria) und Brachvögel (Numenius arquata) bevorzugen dagegen das weite Marschengrünland.

Zwergsäger

Zwergsäger gehören zu den Wintergästen.

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