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Silbergrasflur mit Sandsegge
Sandmagerrasen

Die Sandflächen der Binnendünen stellen für ihre Bewohner eine besondere Herausforderung dar. Heiß, trocken und nährstoffarm sind diese Standorte, womit nur wenige Pflanzenarten zurecht kommen. Zu ihnen gehören der Frühlingsspark, ein kleines, unscheinbares Pflänzchen, das es im Frühjahr schnell zur Samenreife bringt und danach abstirbt. Auch der Bauernsenf, die Frühlingssegge oder das seltene Ohrlöffel-Leimkraut sind an solche Bedingungen angepasst. In weiten Bereichen bestimmen aber Silbergrasfluren das Bild.

Das Silbergras gehört zu den Erstbesiedlern offener Sandflächen. Die Samen dieses ausdauernden Grases keimen dort schnell aus. Zwischen den blaugrünen, niedrigen Büscheln des Silbergrases sieht man, wie auf einer Schnur aufgereiht, die meterlangen Ausläufer der Sandsegge. Im Schutz dieser Pflanzen können dann auch weitere Arten wie Moose und Flechten Fuß fassen. Oft sieht man am Grunde der Silbergrasbüschel die Trichter von Ameisenlöwen. Auch die Heidelerche, die in den sandig-trockenen Dünengebieten ein Hauptvorkommen hat, baut hier ihre Nestmulde in den warmen Sand.

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