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Was schwimmt denn da?

Gymnasium Dannenberg auf Amphibien-Expedition


Anfang Juni durften sich die Schülerinnen und Schüler der gesamten sechsten und siebten Jahrgänge des Fritz-Reuter-Gymnasiums auf eine spannende Exkursion in die Elbtalaue bei Kaltenhof nahe der Dömitzer Brücke freuen. Insgesamt fünf Klassen fuhren an zwei Vormittagen mit dem Bus zu den Gewässern, die im Rahmen des 2025 beendeten EU-LIFE-Projekt „Auenamphibien - 301 Teiche in Niedersachsen“geschaffen wurden.

Die sechsten und siebten Klassen hatten sich zuvor bereits im Unterricht mit Amphibien beschäftigt. Diese selbst zu keschern und die jeweilige Art mithilfe eines bebilderten Bestimmungsschlüssel zu erkennen, war natürlich viel aufregender, als nur theoretisch davon zu hören. Zunächst musste allerdings eine große Hürde überwunden werden: Schuhe ausziehen und mit dem Kescher in der Hand durch den Matsch in den Teich waten.

Es bildeten sich kleinere Gruppen, die jeweils von den anwesenden Lehrkräften sowie von Florian Bibelriether und Ute Thiergärtner von der Firma Amphi Consult begleitet wurden. Florian Bibelriether rief zunächst einen Wettbewerb aus: Die Gruppe, die die meisten Wasserpflanzenarten sammelte, konnte einen Preis gewinnen. Nun waren alle hoch motiviert.

„Ich habe eine Kaulquappe gefangen“, freute sich Yusuf und machte sich gemeinsam mit Leon daran, sie im Bestimmungsschlüssel nachzuschlagen. Ute Thiergärtner entdeckte eine Kaulquappe der Knoblauchkröte in den Keschern der Kinder. Heike Schwanitz, eine der begleitenden Lehrerinnen meinte: „Eigentlich bin ich Lehrerin für Französisch und Religion, aber es macht mir große Freude mit Kindern die Natur zu erkunden.“

Florian Bibelriether kniet vor einer weißen Schale in der sich Pflanzen befinden. Drei Schüler*innen schauen in die Schale.   Bildrechte: BRV/A.Spiegel
Florian Bibelriether erläutert den Schülerinnen und Schülern verschiedene Pflanzenarten.
Kinder entdecken einen Teich.   Bildrechte: BRV/A.Spiegel
Kinder entdecken einen Teich.
Kinder Keschern in einem Teich.   Bildrechte: BRV/A.Spiegel
Keschern in einem Flachgewässer

Zum Schluss wurden die Ergebnisse von Florian Bibelriether ausgewertet. Gefangen wurden unter anderem ein Kammmolch sowie eine Rotbauchunke - beides streng geschützte Arten in Europa, die nach der Bestimmung der Art wieder unverletzt in das Gewässer entlassen wurden. Einige Multiple Choice Fragen zu geschützten Arten rundeten den Vormittag ab. Gewonnen hatten am Ende irgendwie alle und zur Belohnung gab es ein paar Süßigkeiten.

Ermöglicht wurde die Umweltbildung durch die Biosphärenreservatsverwaltung, die die beiden Vormittage unter anderem mit EU- und Landesmitteln aus dem Projekt „SOS arvalis – Rettet den Moorfrosch“ unterstützte. Ziel des Projektes ist der Erhalt der Moorfroschpopulation in der Elbtalaue. Dabei sind auch Öffentlichkeitsarbeit und Bildung wichtig. Weitere Infos zu dem Projekt:

SOS arvalis - Rettet den Moorfrosch



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