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Elbtalaue von September bis November

Die Dünenkiefernwälder entlang der Elbe sind in regenreichen Jahren reich an Pilzen. Maronen (Boletus badius), Steinpilze (Boletus edulis), Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) und Grünlinge (Tricholoma equestre) bilden auf den kargen Böden ihre Fruchtkörper aus. Die alten Obstbäume an den Straßen locken mit ihrer Fülle an reifen Früchten.

Auf den abgeernteten Feldern der Elbmarschen treffen Anfang Oktober die ersten Saatgänse (Anser fabalis) ein. Auch Kranichtrupps (Grus grus) halten sich nun zeitweise in der Elbtalaue auf. Sie bevorzugen abgeerntete Maisäcker. Zum Schlafen fliegen sie in die Flachwasserbereiche der Buhnenfelder und Sandbänke an der Elbe oder suchen ausgedehnte Nasswiesen auf.

Im Laufe des Herbstes nimmt die Zahl nordischer Gänse zu. Nach den Saatgänsen (Anser fabalis) folgen die Blässganstrupps (Anser albifrons) sowie im November die Singschwäne (Cygnus cygnus). Man findet sie tagsüber auf den Acker- und Wiesenflächen. Größere Schlafplätze befinden sich häufig in den Buhnenfeldern und auf den Altarmen der Elbe bei Dömitz, Grippel, Wehningen, Wilkenstorf, Pommau, Neu Garge und Radegast oder auf der Sude bei Preten.

Saatgänse   Bildrechte: BRV / H.J. Kelm
Saatgänse © BRV / H.J. Kelm
Kraniche   Bildrechte: D. Damschen
Kraniche im Flug © D. Damschen
Singschwäne   Bildrechte: D. Damschen
Singschwäne © D. Damschen
Nebelwald   Bildrechte: D. Damschen

Buchenwald im Nebel

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