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Historische Kulturlandschaft

Das Bild der Elbtalaue wandelte sich erst im 13. und 14. Jahrhundert allmählich von der Natur- zur Kulturlandschaft. Die Menschen begannen, ihre Siedlungen und Felder durch den Bau von Deichen zu schützen. Eine massive Veränderung des Landschaftsbildes ging mit der vollständigen Eindeichung der Niederungsgebiete seit dem 16. Jahrhundert einher. Mit dem Schutz der Talaue vor Überschwemmungen waren hier die Voraussetzungen für dauerhafte Ansiedlungen und ackerbauliche Nutzung und damit für die Entstehung der heutigen Kulturlandschaft geschaffen worden. Die Spurensuche in der Besiedlungsgeschichte der Region ist aufregend und interessant zugleich.
Buhnen an der Elbe Bildrechte: Brigitte Königstedt

Deiche und Buhnen

Bereits früh begannen die Menschen, ihr Hab und Gut durch Deiche zu schützen. Waren es ursprünglich Ringdeiche um die Ansiedlungen, wurde im 16. Jahrhundert der Deichbau entlang der Elbe systematisch vorangetrieben. mehr

Kulturlandschaft der Elbtalaue Bildrechte: Brigitte Königstedt

Alte Verkehrswege

Die Elbe war seit Jahrhunderten ein wichtiger Verkehrsweg für den Personen- und Gütertransport. Auch die Elbe-Nebenflüsse wie die Jeetzel spielten eine Rolle. mehr

Marschhufen Bildrechte: B. Königstedt

Historische Nutzungen

Im gesamten Biosphärenreservat sind Spuren historischer Nutzungsformen, wie beispielsweise Marschhufen, Obstalleen oder Kopfbäume, anzutreffen. mehr

Burgwall Neuhaus Bildrechte: BRV

Siedlungsstrukturen

Ausgrabungen belegen eine frühe germanische und slawische Besiedlung der Elbtalaue am Weinberg bei Hitzacker und im Umfeld des Höhbeck bei Meetschow, Pevestorf, Restorf und Vietze. Im Amt Neuhaus östlich der Elbe gibt es Funde bei Zeetze, Haar, Tripkau und Stixe. mehr

Deich   Bildrechte: BRV

Eine massive Wandlung des Landschaftsbildes ging mit der vollständigen Eindeichung der Niederungsgebiete einher.

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