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Natur- und Landschaftsführer für die Elbtalaue

Neue Zertifizierung für das Biosphärenreservat und den Naturpark


Einen sonnigen Einstieg, im wahrsten Sinne des Wortes, hatten die 24 angehenden Natur- und Landschaftsführer, als sie kürzlich an ihrem ersten Fortbildungswochenende in Hitzacker teilnahmen. Natur- und Landschaftsführer vermitteln mit ihrem erlebnisorientierten Angebot die Schönheit, die Eigenart und den Wert von Natur und Landschaft. Dies ist den alteingesessenen Akteuren in den beiden Schutzgebieten wohl bekannt. So wurden die Neulinge sehr herzlich sowohl seitens des Tourismus von Jens Kowald, Geschäftsführer der Flusslandschaft Elbe GmbH, wie auch von Timo Sievers vom Naturpark Elbhöhen-Wendland und Anne Spiegel vom Biosphärenreservat begrüßt.

Seitens der Biosphärenreservatsverwaltung organisiert, ist dies, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern, mittlerweile der dritte Fortbildungsjahrgang von Natur- und Landschaftsführern. Dass sich die Ausrichtung des insgesamt 70-stündigen Kurses lohnt, zeigte das vielfältige Angebot der 2007 und 2009 zertifizierten Natur- und Landschaftsführer. Ein bunter Mix in Form von Kanutouren, Angeboten am Grünen Band, Radtouren, kulturgeschichtlicher Spurensuche, Bibersafaris, Gänsebeobachtungen, Bildungsurlauben und vielem mehr bereichert seitdem die Landkreise Lüneburg und Lüchow-Dannenberg. Dass Qualität sich herum spricht, beweist die Begeisterung des Nachbarlandkreises Harburg. So gelang es der dortigen lokalen LEADER-Aktionsgruppe ACHTERN-ELBE-DIEK Geld von Sponsoren für vier zusätzliche Teilnehmer einzuwerben, die anschließend als Botschafter für ihre Region aktiv werden können. Die Qualität der Zertifizierung wird durch die Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz in Schneverdingen gewährleistet. Die Akademie sichert den Standard des bundesweit anerkannten Lehrgangs.

An ihrem ersten Wochenende lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die abwechslungsreiche Museumslandschaft von Hitzacker kennen. Jan Brockmann, der als erfahrener Kursleiter gewonnen werden konnte, ließ die Gruppe intensiv über erste eigene Führungsangebote nachdenken. Dabei spielte die Betrachtung der Inhalte aus unterschiedlichen Blickwinkeln eine entscheidende Rolle. Den sonnigen Abschluss der Fortbildung, die in der Jugendherberge Hitzacker stattfand, bildete eine bodenkundliche Exkursion an das Elbufer mit Dr. Johannes Prüter, dem Leiter der Biosphärenreservatsverwaltung. Zwei weitere Fortbildungsblöcke werden im Januar in der Gemeinde Amt Neuhaus und im März in Tüschau – Saggrian im Wendland stattfinden.

 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Lehrgang „Zertifizierte/r Natur- und Landschaftsführer/in“ (19.10.2014)
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